Die Lernwerkstätten in der 7. Klasse und Praktika in der 8., 9. und 10. Klasse helfen den Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung

Eine außerordentliche Einrichtung der Privatschule »Lern mit mir« sind die Lernwerkstätten in der 7. Klasse. Die Schüler gehen ein Jahr lang jeden Donnerstagnachmittag in einen Partner-Betrieb der Schule. Aus einem breitgefächerten Angebot verschiedener Berufsfelder wählen die Siebtklässler fünf Arbeitsgebiete aus.

Jeweils zwei Monate lang lernen sie ein Berufsfeld näher kennen: Gesundheitswesen (Klinik, Labor, Apotheke, Physikalische Therapie, Seniorenheim), Erziehung (Kindergarten und Krippe), Einzelhandel (Supermarkt und Drogerie), Büro, Handwerk, Landschaftsgartenbau, Landwirtschaft und Gärtnerei, Tierpflege... Die Schüler werden von erfahrenen Mitarbeitern der Betriebe betreut.

Die Praktika in den Lernwerkstätten werden vom Unterricht intensiv begleitet und ausgewertet: Wie sind die Arbeitsabläufe? Welche Aufgaben sind in diesem Beruf zu erfüllen? Welche Fähigkeiten und Talente sind gefragt? Welche Herausforderungen stellt dieser Beruf an mich? Alle Schüler schreiben ausführliche Berichte sowie eine Auswertung am Ende der Epoche. Damit können sie feststellen, ob der Beruf für sie infrage kommen könnte.

Seit über 15 Jahren zeigen die Erfahrungen mit den Lernwerkstätten in der 7. Klasse, wie wertvoll es für die Jugendlichen ist, schon so frühzeitig in die Arbeitswelt hineinschnuppern zu können - und wie sehr es ihnen bei ihrer beruflichen Orientierung hilft. Praktika bereits für Siebtklässler sind in der Schullandschaft noch sehr selten. Das Angebot der Lernwerkstätten wird durch die enge Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben möglich.

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